Über diesen Blog

“Menschliches Handeln” lautet der Titel eines Grundlagenwerkes zur Nationalökonomie. Wie handeln Menschen, was ist menschliches Handeln? In welcher Welt leben wir? Auf diesen Seiten trage ich meine Gedanken über eine Welt zusammen, die zusammenwächst.

Wir erleben einen Epochenwandel, dessen Bedeutung für die Menscheitsgeschichte der jungsteinzeitlichen Revolution entspricht. Durch den Übergang vom Jagen und Sammeln zu einer planmäßigen Agrarwirtschaft wurde die menschliche Zivilisation begründet. Es bildeten sich Städte und Staaten, Schriftsprachen, Großreligionen und Handelsbeziehungen.

Doch die Knappheit wirtschaftlicher Güter erlaubte es nicht, noch nicht, Kriege und Herrschaft zu überwinden. Erst mit der Erfindung der kapitalistischen Wirtschaft gelang der Menschheit der Durchbruch zu einer Wirtschaftform, die die Knappheit der Güter tendenziell entschärft.

Erstmals seit Anbeginn der Menschheit produzieren wir im 21. Jahrtausend global Nahrungsmittelüberschüsse. Der Welthandel ermöglicht eine internationale Arbeitsteilung und Spezialisierung, die Kriege und Gewaltanwendung als Überlebensstrategie überflüssig machen. Die Menschheit hat erstmals, seit sie in die Welt trat, die Chance auf einen dauerhaften globalen Frieden.

Ob uns dies gelingen wird, ist ungewiss. Es hängt davon ab, ob wir gesellschaftliche Verhältnisse und internationale Beziehungen gestalten können, die alle Menschen als prinzipiell gerecht anerkennen. Es ist meine Überzeugung, dass eine gerechte Welt nur eine Welt der Freiheit sein kann. Die Grundideen der westlichen Welt – Freiheit, Frieden und materieller Wohlstand in einer demokratischen Rechtsordnung – sind die Fundamentsteine, auf denen ein Menschheitstraum gegründet werden kann.

Helmut Krebs

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